Nessetal Cup 2026

Nachdem wir uns letztes Jahr in Finnland und beim heimischen Trainingsworkingtest "Schäufele Cup" unserer BZG schon (eher wenig erfolgreich) in der F versucht hatten, ging es es im März nach Thüringen zum Nessetal Cup und damit zu unserem ersten offiziellen F-Workingtest im DRC. Bereits letztes Jahr hatte sich der Nessetal Cup ja als gutes Pflaster für einen ersten Start erwiesen und das sollte auch in diesem Jahr so sein.

 

Mit dem Gefühl, dass wir dem Niveau der Aufgaben in der F zwar grundsätzlich gewachsen sein sollten, aber eben auch mit dem Wissen, dass in einem Workingtest ziemlich alles passieren kann, was sonst im Training nicht passiert, und völlig ohne Erwartungen gingen wir Samstag an den Start.

 

In den fünf spannenden und keineswegs einfachen Aufgaben wurde von den drei Richtern dann auch alles geprüft, was die F so hergibt, genau so, wie man es sich eben vorstellt. Von Marking über Lining bishin zu Fußarbeit und Steadiness im 2er Walk-up war alles gefragt und obwohl es an der einen oder anderen Stelle noch etwas gehakt hat - zur Markierung zu schauen soll beim Markieren z.B. ungemein helfen ;) - konnten wir alle Aufgaben gut lösen. Im finalen Walk-up gab es für Blue sogar eine Premiere, denn dass vor uns die Marks von verschiedenen Helfern aus verschiedenen Richtungen geflogen kamen, kannte er so noch garnicht, das ist mir aber zum Glück erst hinterher eingefallen. Blue ist einfach brav am Bein und steady gewesen, hat souverän markiert und so wurde unsere letzte Aufgabe noch zur besten Aufgabe :)

 

Am Ende des Tages hatten wir dann doch sehr gute 87/100 Punkte eingefahren, was uns den 3. Platz beschert hat. Damit wir haben uns erneut direkt fürs Finale qualifizieren können, darüber freue ich mich natürlich sehr. Ich freue mich aber auch darüber, dass wir damit in der F angekommen sind und uns jetzt dort ein bisschen austoben können...

 

Das Nessetal liegt uns scheinbar einfach! Es war aber auch wieder einmal ein perfekt und liebevoll organisierter Workingtest mit einer ganz wunderbaren Atmosphäre, bei der man schon alleine deshalb immer gerne wiederkommen möchte.

Nebenbei haben wir noch viele liebe Freunde und Bekannte getroffen, Gespräche geführt und es gab auch ein Wiedersehen mit Blues Schwester Bonnie und Theo aus unserem A-Wurf. Fazit: ein rundum gelungenes Hundewochenende in Thüringen :)