Über uns

 

Mein Mann und ich leben in der nordwestlich von Nürnberg gelegenen Gemeinde Veitsbronn im Landkreis Fürth, also in der fränkischen Provinz.

 

Unser Grundstück grenzt direkt an kilometerweite Felder, Wälder, Wiesen und Weiher.

Hasen und Rehe vor dem Gartenzaun, eine Fähe mit Welpen im Wald oder auch ein Reiher, der einige Meter vor uns landet sind bei uns keine Seltenheit.

 

Wir genießen die Nähe zur Natur und die vielfältigen Möglichkeiten für ausgedehnte Spaziergänge oder schöne Dummytrainings, genauso wie den gelegentlichen Plausch mit dem Jäger oder Bauern. Bei der morgendlichen Gassirunde mal die Leine zu vergessen ist kein Problem, denn Paula und auch Leni haben sich gut an die Waldbewohner gewöhnt und fremde Hunde trifft man bei uns eh selten - außer, man hat keine Leine dabei, wie sollte es auch anders sein...

 

 

 

 

Meine ersten Erfahrungen mit Hunden machte ich schon bevor ich laufen konnte. Aufgewachsen mit den beiden Boxer Hündinnen meiner Großeltern hatte ich schon immer eine Vorliebe für nasse Schnauzen und habe schon früh von meinem Opa mitbekommen was Hundehaltung und -erziehung bedeutet.

 

Der erste Hund meines Vaters war dann einige Jahre später ein Bobtail mit dem einfallsreichen Namen "Bobby". Ein Hund über den wir oft gelacht haben und mit dem vorallem wir Kinder viel Spaß hatten, aber der auch seinen eigenen Kopf hatte den er durchzusetzen wusste und der sehr auf meinen Vater fixiert war. Im Nachhinein würde ich sagen: definitiv kein Anfängerhund! Dennoch war er bis zu seinem Tod mit fast elf Jahren aus der Familie nicht wegzudenken.


Paralell zu Bobby wohnte bei meiner Mutter ein Tierheim Notfellchen, "Sheila". Sie war ein Mischling. Ein Golden Retriever war wohl dabei und ein Schäferhund und im Nachhinein tippe ich Aufgrund von Fellstruktur und Jagdverhalten auf etwas drahthaariges.

Auch sie war trotz ihrer ungewissen Vorgeschichte ein toller Familienhund, aber eben auch ein gnadenloser Jäger. Es verging kaum ein Tag an dem man nicht alleine zurück kam und hoffte, dass sie schon wieder kommen würde, spätestens wenn sie Hunger hätte. Oft aber musste man lange warten, denn sie liebte es nicht nur zu hetzen, sondern auch zu buddeln. War das Loch auch so tief, dass man sie schon nicht mehr sah, Maus oder Maulfwurf mussten gefunden werden. Ein paar konnte ich lebend retten, der Großteil hat die Aktionen leider nicht überlebt :(
Sie war schon speziell, der Teufel aus dem Tierheim...

 


2001, nach dem Tod von Bobby zog bei meinem Vater mit Golden "Isa" der erste Retriever ein. Isa wurde 13 Jahre alt und war eine Seele von Hund. Typisch Retriever war sie sehr menschenbezogen und happy wenn sie einfach nur mittendrin sein konnte. Mit ihr konnte ich die Gehversuche in der Hundeschule machen und auch die Erziehung mit übernehmen, was uns bis zum Schluss noch sehr stark miteinander verbunden hat. Obwohl ich nicht mehr daheim wohnte war die Freude riesengroß wenn wir uns sahen oder wenn sie alleine meinen Namen hörte :)
Mit dem Apportieren hatte Isa leider nie wirklich was am Hut, sonst wäre ich wohl schon früher in diesen Sport eingestiegen.

Isa war wie eine große Tante für Paula und Leni und obwohl die Hüfte manchmal schon arg gezwickt hat legte sie sich zum spielen mit den beiden noch auf den Rücken :)

Isa verstarb in der Nacht auf den 25.Oktober 2014. Wir werden sie nie vergessen, unsere Puppe.

 




Im Gegensatz zu mir war mein Mann im Bezug auf die Hundeerfahrung bis zu Paulas Einzug ein unbeschriebenes Blatt. Was allerdings nicht heißt, dass er nicht mittlerweile genauso hundeverrückt ist wie ich. Na gut, etwas weniger vielleicht ;)